Stress, Erschöpfung und Fatigue
Wenn der Körper das Tempo nicht mehr mitgeht
Plötzlich wird jede Tätigkeit zu viel. Der Schlaf bringt keine Erholung mehr. Gedanken kreisen, die Konzentration lässt nach, und die Freude an Dingen, die früher selbstverständlich waren, ist irgendwie verschwunden. Alles fühlt sich an wie durch einen Nebel.
Das sind keine Zeichen von Schwäche. Das sind Signale eines Körpers, der zu lange zu viel leisten musste.

Was passiert bei anhaltendem Stress?
Stress ist ursprünglich eine sinnvolle Körperreaktion. Wenn er jedoch chronisch wird, gerät das gesamte System aus dem Gleichgewicht. Das Steuerungszentrum aus Hypothalamus, Hypophyse und Nebenniere reguliert normalerweise automatisch den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung – über Botenstoffe wie Cortisol und Adrenalin. Hält der Stress zu lange an, erschöpft sich dieses System: Die Nebenniere kann die geforderten Botenstoffe nicht mehr produzieren – man spricht von Adrenal Fatigue oder Nebennierenschwäche.
Die Folgen sind weitreichend: Erschöpfung und Fatigue, depressive Stimmungslage, Ängste, reduzierte Konzentrationsfähigkeit, hormonelle Dysbalancen, eine gestörte Darmflora und geschädigte Mitochondrien – die Kraftwerke unserer Zellen.
Hinzu kommt der wachsende Umweltstress durch Luftverschmutzung, Lärm, Schwermetalle und Nahrungsmittelzusätze, den der Körper täglich zusätzlich bewältigen muss.
Auch das Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom (ME/CFS) – eine schwere Form der Erschöpfungserkrankung – findet in meiner Praxis besondere Aufmerksamkeit und wird ganzheitlich diagnostiziert und begleitet.
Erschöpfung und Burn-out sind komplexe Krankheitsbilder, die eine ebenso ganzheitliche Behandlung brauchen. Genau das ist mein Ansatz: nicht nur ein Symptom behandeln, sondern die Ursachen verstehen – und gemeinsam mit Ihnen einen Weg zurück zu Energie und Lebensfreude finden.
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Häufige Fragen zu Stress, Erschöpfung und Fatigue
Normale Erschöpfung erholt sich durch Schlaf und Pausen. Bei Burn-out oder chronischer Fatigue ist die Regenerationsfähigkeit dauerhaft gestört – Ruhe bringt keine Erholung mehr. Typisch ist außerdem, dass die Erschöpfung alle Lebensbereiche betrifft und sich durch Reden oder Ablenkung nicht bessert.
Das Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom (ME/CFS) ist eine schwere neurologische Erkrankung, bei der bereits geringe Belastungen zu einer massiven Verschlechterung des Zustands führen – die sogenannte Post-Exertionelle Malaise (PEM). Im Unterschied zu Burn-out ist ME/CFS oft durch eine vorangegangene Infektion ausgelöst und geht mit körperlichen Symptomen wie Schmerzen, Kreislaufproblemen und kognitiven Störungen einher.
Ich untersuche das Stresshormonsystem (Cortisol-Tagesprofil), mitochondriale Marker, Entzündungswerte, Mikronährstoffe, das Mikrobiom sowie das autonome Nervensystem. Oft liegen in Standardlaboren keine Auffälligkeiten vor – hier braucht es spezialisierte Parameter, um die Erschöpfung auf zellulärer Ebene sichtbar zu machen.
Der Therapieplan ist individuell. Häufig eingesetzte Ansätze sind Mitochondrien-Therapie, Infusionen mit Vitalstoffen, Schwermetallausleitung, Mikrobiomsanierung und Stressregulation. Bei ME/CFS ist besonders wichtig, die Belastungsgrenzen zu respektieren und keine überfordernden Trainingsansätze einzusetzen.
Ja. Nach einer Corona-Infektion ist die Zahl der ME/CFS-Erkrankungen deutlich gestiegen. Long-Covid-bedingte Erschöpfung zeigt häufig dasselbe Muster wie ME/CFS und wird in meiner Praxis entsprechend ganzheitlich abgeklärt und behandelt.

Allgemeinmedizin & Naturheilkunde
Ich frage nicht nur was, sondern warum
Als Ärztin für funktionelle und naturheilkundliche Medizin suche ich gezielt nach den tieferen Ursachen Ihrer Beschwerden. Denn nur wer die Wurzel kennt, kann wirksam behandeln.