Darm-Anamnese und Darmfloraanalyse
Den Ursprung vieler Beschwerden verstehen – im Darm
Wussten Sie, dass rund 80 % unseres Immunsystems im Darm beheimatet sind? Oder dass Beschwerden wie chronische Erschöpfung, Hautprobleme, Stimmungsschwankungen und Infektanfälligkeit ihren Ursprung oft im Darm haben – auch wenn man das auf den ersten Blick nicht vermuten würde?

Wenn das Gleichgewicht im Darm kippt
Der Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan. Der Darm ist das Zentrum unserer Immunabwehr, produziert einen Großteil unserer Glückshormone und steht über die sogenannte Darm-Hirn-Achse in direktem Austausch mit unserem Nervensystem. Ist das Gleichgewicht der Darmflora gestört – durch Stress, Antibiotika, eine zucker- und kohlenhydratreiche Ernährung oder chronische Erkrankungen – wirkt sich das auf den gesamten Organismus aus.
Wie gehe ich vor?
Am Anfang steht eine ausführliche Darm-Anamnese: Ich nehme mir Zeit, um Ihre Ernährungsgewohnheiten, Ihre Vorgeschichte, mögliche Auslöser und Ihre aktuellen Beschwerden vollständig zu erfassen. Darauf aufbauend erfolgt eine differenzierte Stuhluntersuchung. Sie gibt Aufschluss über die bakterielle Besiedlung des Darms, die Verdauungsleistung, bestehende Entzündungsaktivitäten und die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut – bekannt als Leaky Gut. Auch krankmachende Keime, Pilze oder ein Ungleichgewicht im Mikrobiom werden sichtbar.
Aus den Ergebnissen leite ich eine individuelle Therapieempfehlung ab – von gezieltem Wiederaufbau der Darmflora über Ernährungsanpassungen bis hin zu einer begleitenden Darmsanierung.
Ein gesunder Darm ist keine Selbstverständlichkeit – aber er ist die Grundlage für fast alles andere.
Therapieformen im Überblick
Höhentraining IHHT
Der Nobelpreis für Medizin 2019 ging an die Erforschung eines grundlegenden Mechanismus: wie Zellen auf verringerte Sauerstoffverfügbarkeit reagieren und sich […]
Ozontherapie
Ozon – bekannt als schützende Schicht der Atmosphäre – hat auch in der Medizin eine lange Tradition. Als gezielt eingesetztes […]
Haemo-Laser®-Therapie
Leiden Sie unter chronischen Erschöpfungszuständen, schlechter Wundheilung oder anhaltenden Entzündungen – und suchen nach einem Verfahren, das direkt dort ansetzt, […]
ME2.VIE®-SYSTEMTHERAPIE
Wenn chronische Erkrankungen trotz vieler Versuche hartnäckig bleiben, lohnt es sich, tiefer zu schauen: nämlich auf die zelluläre Ebene. Die […]
Körper- und Ohrakupunktur
Über Schmerzen oder Schlafprobleme haben Sie möglicherweise schon an Akupunktur gedacht – und dann gezögert, weil Ihnen das Prinzip abstrakt […]
Chelattherapie
Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob die Umwelt, in der Sie leben und gelebt haben, Spuren in Ihrem Körper […]
Mitochondriale Medizin
Jeden Tag produziert Ihr Körper ATP – den universellen Energieträger der Zellen – in einer Menge, die annähernd Ihrem Körpergewicht […]
Eigenbluttherapie
Sind Sie anfällig für Infekte, erholen Sie sich langsam von Erkrankungen, oder haben Sie das Gefühl, dass Ihr Immunsystem einfach […]
Therapie mit Regeneresen
Manche Erschöpfungszustände lassen sich mit den üblichen Mitteln nicht ausreichend erklären – der Körper signalisiert eine Erschöpfung auf zellulärer Ebene, […]
Phytotherapie
Heilpflanzen sind die älteste Medizin der Menschheit – und zugleich erstaunlich gut erforscht. Viele Wirkstoffe, die heute in der Schulmedizin […]
Stressmanagement / Psychotherapeutische Kurzintervention
Anhaltender Stress ist eine der häufigsten Ursachen für körperliche und psychische Beschwerden – von Schlafproblemen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zu Immunschwäche […]
Hormonbehandlung mit bioidentischen Hormonen
Schlafen Sie schlecht, obwohl Sie erschöpft sind? Haben Sie das Gefühl, nicht mehr ganz Sie selbst zu sein – reizbar, […]
Darmsanierung
Wussten Sie, dass rund 80 % unseres Immunsystems im Darm beheimatet sind? Und dass ein gestörtes Darmmilieu nicht nur Verdauungsprobleme […]
Orthomolekulare Medizin / Mikronährstofftherapie
Sie ernähren sich bewusst – und fühlen sich trotzdem nicht wirklich fit? Das ist kein Widerspruch. Denn ob Ihr Körper […]
Entgiftung und Entsäuerung
Fühlen Sie sich trotz äußerlich gesunder Lebensweise dauerhaft müde, haben diffuse Muskel- oder Gelenkschmerzen, oder kämpfen Sie mit immer wiederkehrenden […]
Lifestylekorrektur
Gute Vorsätze haben Sie sicher viele – aber warum ist es so schwer, sie wirklich in den Alltag zu integrieren? […]
Allgemeinmedizin & Naturheilkunde
Ich frage nicht nur was, sondern warum
Als Ärztin für funktionelle und naturheilkundliche Medizin suche ich gezielt nach den tieferen Ursachen Ihrer Beschwerden. Denn nur wer die Wurzel kennt, kann wirksam behandeln.

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Häufige Fragen zur Darm-Anamnese
Sie erhalten von uns ein Probenröhrchen und eine genaue Anleitung. Die Probe entnehmen Sie bequem zu Hause und bringen sie in die Praxis – das Labor übernimmt die Auswertung. Die Ergebnisse besprechen wir dann ausführlich gemeinsam.
Ja, definitiv. Viele Dysbalancen im Darm äußern sich nicht primär über den Bauch, sondern über Erschöpfung, Hautprobleme, Allergien oder häufige Infekte. Eine Analyse kann dabei helfen, solche Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Ein durchlässiger Darm bedeutet, dass die Darmschleimhaut ihre Schutzfunktion nicht mehr vollständig erfüllt und körperfremde Stoffe ins Blut übertreten können. Das kann stille Entzündungen, Nahrungsmittelreaktionen und eine chronische Immunbelastung begünstigen – ist aber bei frühzeitiger Behandlung gut beherrschbar.
Das hängt stark vom Ausgangsbefund ab. Leichtere Dysbalancen lassen sich oft in 8–12 Wochen deutlich verbessern. Bei einem langfristig gestörten Mikrobiom ist ein begleiteter Prozess über mehrere Monate sinnvoller und nachhaltiger.
Eine sehr zentrale. Ohne Ernährungsanpassung verpufft auch die beste Probiotika-Gabe. Ich erarbeite mit Ihnen gemeinsam einen alltagstauglichen Ernährungsplan, der Ihren Darm gezielt unterstützt – ohne Verbotslisten, die niemand langfristig durchhält.
Ja. Da 80 % des Immunsystems im Darm beheimatet sind, spielt das Mikrobiom bei chronischen Erschöpfungszuständen eine zentrale Rolle. Eine Schädigung des Mikrobioms kann Entzündungsprozesse begünstigen, die das Nerven- und Immunsystem belasten – was wir bei Patientinnen und Patienten mit ME/CFS regelmäßig beobachten.