Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Intoleranzen
Wenn das Essen zur Last wird
Fühlen Sie sich nach dem Essen häufig aufgebläht, müde oder unwohl – ohne zu wissen, was genau der Auslöser ist? Leiden Sie unter Bauchschmerzen, Hautreaktionen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung, die sich nicht eindeutig erklären lassen?

Verzögerte Reaktionen – oft jahrelang unerkannt
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Intoleranzen sind weit verbreitet und werden dennoch häufig lange nicht erkannt. Der Grund: Die Reaktionen treten oft verzögert auf – manchmal erst Stunden oder Tage nach dem Verzehr des auslösenden Lebensmittels. Das macht die Zuordnung im Alltag schwer.
Welche Unverträglichkeiten gibt es?
Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen immunologisch bedingten Reaktionen – wie einer Nahrungsmittelallergie oder einer Histaminintoleranz – und nicht-immunologischen Intoleranzen wie Laktose-, Fruktose- oder Glutenunverträglichkeit. Auch ein durchlässiger Darm (Leaky Gut) kann dazu beitragen, dass Nahrungsbestandteile ins Blut gelangen und dort Reaktionen auslösen, die sich an ganz anderen Stellen im Körper bemerkbar machen.
Wie gehe ich vor?
Nach einer ausführlichen Ernährungs- und Beschwerden-Anamnese erfolgt eine gezielte Diagnostik: Je nach Verdacht kommen Bluttests auf Nahrungsmittelantikörper, Atemtests bei Verdacht auf Laktose- oder Fruktoseintoleranz oder eine Stuhluntersuchung auf Entzündungsmarker und Darmmikrobiom in Betracht.
Aus den Ergebnissen erarbeite ich mit Ihnen gemeinsam einen praktischen Plan – welche Lebensmittel Sie meiden sollten, wie Sie Ihren Darm wieder aufbauen können und wie Ihre Ernährung trotzdem vielfältig und genussvoll bleibt.
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Allgemeinmedizin & Naturheilkunde
Ich frage nicht nur was, sondern warum
Als Ärztin für funktionelle und naturheilkundliche Medizin suche ich gezielt nach den tieferen Ursachen Ihrer Beschwerden. Denn nur wer die Wurzel kennt, kann wirksam behandeln.

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Häufige Fragen
Bei einer echten Nahrungsmittelallergie ist das Immunsystem direkt beteiligt – die Reaktion kann schnell und heftig auftreten (z. B. Nesselsucht, Atemnot). Eine Intoleranz wie Laktose- oder Fruktoseunverträglichkeit ist dagegen meist ein Verdauungsproblem ohne Immunbeteiligung und äußert sich langsamer und milder.
Selbsttests aus der Apotheke oder dem Internet sind oft wenig aussagekräftig und können zu Fehlinterpretationen führen. Eine medizinisch begleitete Diagnostik liefert zuverlässigere Ergebnisse – und verhindert unnötige Einschränkungen bei der Ernährung.
Nicht unbedingt dauerhaft. Bei vielen Intoleranzen kommt es auf die Menge an – und viele Menschen können nach einem gezielten Darmaufbau bestimmte Lebensmittel wieder besser vertragen. Das Ziel ist nicht eine möglichst restriktive Ernährung, sondern eine, die Ihnen guttut.
Bei einer Histaminintoleranz kann der Körper Histamin – das in vielen Lebensmitteln wie Rotwein, Käse oder geräuchertem Fleisch vorkommt – nicht ausreichend abbauen. Die Folgen können Kopfschmerzen, Hautreaktionen, Herzrasen, Bauchschmerzen oder Schwindel sein. Eine gezielte Ernährungsumstellung bringt hier oft deutliche Erleichterung.
Ein durchlässiger Darm kann dazu führen, dass unverdaute Nahrungsbestandteile ins Blut übertreten und dort Immunreaktionen auslösen – auch gegen Lebensmittel, die eigentlich gut verträglich wären. Wird der Leaky Gut nicht behandelt, können sich Unverträglichkeiten mit der Zeit ausweiten. Deshalb steht bei mir die Darmgesundheit immer im Mittelpunkt.
Ja – das ist sogar ausdrückliches Ziel meiner Beratung. Eine Unverträglichkeit bedeutet nicht automatisch ein Leben mit Verbotslisten. Oft reicht es, bestimmte Lebensmittel zu reduzieren, die Zubereitung anzupassen oder den Darm so zu stärken, dass er wieder toleranter wird. Ich zeige Ihnen, wie das im Alltag funktioniert.