Chelattherapie

Schwermetalle sicher und gezielt ausleiten

Blei, Quecksilber, Cadmium, Arsen – Schwermetalle begegnen uns im Alltag auf vielen Wegen: über Nahrungsmittel, Zahnfüllungen, Umweltbelastungen oder Berufsexposition. Im Körper können sie sich ansammeln und grundlegende Prozesse stören. Die Chelattherapie bietet eine gezielte, medizinisch begleitete Möglichkeit zur Ausleitung.

Was ist Chelattherapie und warum ist sie wichtig?

Chelatoren sind Substanzen, die sich im Körper an Schwermetallionen binden und sie über Urin oder Stuhl ausscheiden. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort für Zange ab – ein anschauliches Bild: Der Chelator greift das Metall und transportiert es aus dem Körper heraus.

Schwermetalle können Entgiftungsenzyme blockieren, die Mitochondrienfunktion stören, das Immunsystem beeinträchtigen und stille Entzündungsprozesse unterhalten. In der Mitochondrienmedizin gilt die Schwermetallbelastung daher als einer der zentralen Faktoren, die es vor oder begleitend zur Zelltherapie auszuschalten gilt.

Da Schwermetalle auch Granulome und entzündliche Prozesse im Kieferbereich begünstigen können, empfehlen wir ergänzend den Besuch bei einem umweltzahnmedizinisch orientierten Zahnarzt, um mögliche Störfelder aus dem Mundbereich vorab abzuklären.

Wie läuft die Behandlung ab?

Vor Beginn der Chelattherapie steht eine Diagnostik zur Bestimmung der individuellen Schwermetallbelastung – über Blut, Urin oder spezielle Provokationstests. So lässt sich gezielt vorgehen, statt pauschal zu behandeln.

In meiner Praxis kann die Chelattherapie in Verbindung mit der me2vie-Systemtherapie durchgeführt werden: Hochfrequente Ströme unterstützen dabei die zelluläre Entgiftungsleistung und verbessern die Mikronährstoffverwertung. Ergänzend werden Mineralien und Antioxidantien verabreicht, um den Körper während der Ausleitung zu stützen und einen Mineralverlust zu vermeiden.

Die Dauer der Therapie hängt von der Belastungssituation ab und wird regelmäßig durch Kontrollmessungen begleitet.

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Häufige Fragen zur Chelattherapie

Hinweise können chronische Erschöpfung, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, häufige Infekte oder bestimmte Laborbefunde sein. Ein Provokationstest schafft Klarheit über die tatsächliche Schwermetallbelastung.

Ja, wenn sie medizinisch begleitet und korrekt durchgeführt wird. Eine begleitende Mineralstoffsubstitution ist obligatorisch, um unerwünschten Mineralverlust zu verhindern.

Quellen sind unter anderem Amalgamfüllungen, bestimmte Fischsorten, Umweltbelastungen am Arbeitsplatz, kontaminiertes Trinkwasser oder Nahrungsergänzungsmittel minderer Qualität.

Amalgamfüllungen können eine dauerhafte Schwermetallquelle im Körper sein. Um die Entgiftung nicht zu konterkarieren, empfehle ich bei Bedarf die vorherige Sanierung durch eine umweltzahnmedizinisch erfahrene Praxis.

Das richtet sich nach dem Ausmaß der Belastung. Die Therapie wird in Zyklen mit Pausen durchgeführt und regelmäßig durch Laborkontrollen begleitet.

Das ist ein bekannter Nebeneffekt, den wir gezielt abfedern. Während der Therapie substituiere ich Mineralien wie Zink, Magnesium und Selen, um einen Verlust zu verhindern.

Allgemeinmedizin & Naturheilkunde

Ich frage nicht nur was, sondern warum

Als Ärztin für funktionelle und naturheilkundliche Medizin suche ich gezielt nach den tieferen Ursachen Ihrer Beschwerden. Denn nur wer die Wurzel kennt, kann wirksam behandeln.

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