Mitochondriale Medizin
Energie dort erneuern, wo sie entsteht
Jeden Tag produziert Ihr Körper ATP – den universellen Energieträger der Zellen – in einer Menge, die annähernd Ihrem Körpergewicht entspricht. Das ist eine unglaubliche Leistung. Wenn die Mitochondrien dabei ins Stocken geraten, spüren Sie das: als Erschöpfung, die sich nicht wegschlafen lässt, als Schwäche, als zunehmende chronische Beschwerden.

Was sind Mitochondrien – und was kann sie schädigen?
Mitochondrien sind kleine Organellen in jeder Körperzelle – Kraftwerke, die Nahrung in lebensnotwendige Energie (ATP) umwandeln. Je mehr Energie eine Zelle benötigt, desto mehr Mitochondrien besitzt sie. Herzmuskelzellen, Nervenzellen und Leberzellen gehören zu den am stärksten betroffenen Geweben, wenn die Mitochondrien nachlassen. Sind 30 Prozent oder mehr geschädigt, wird der Körper chronisch krank.
Chronische Virusinfektionen, Schwermetallbelastungen, Medikamente, Umwelttoxine, psychischer Dauerstress – all diese Faktoren können die Mitochondrien nachhaltig beeinträchtigen. Erkrankungen, die mit einer mitochondrialen Schädigung in Verbindung gebracht werden, umfassen unter anderem Fatigue und ME/CFS, Burnout, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Morbus Parkinson, Demenz, Migräne und Schilddrüsenerkrankungen.
In konventionellen Blutuntersuchungen finden sich bei mitochondrialen Erkrankungen oft keine Auffälligkeiten – hier bedarf es spezieller Marker, um die Erschöpfung der Zellen sichtbar zu machen.
Wie läuft die Behandlung ab?
Da konventionelle Blutwerte die Mitochondrienfunktion meist nicht abbilden, setzen wir spezielle Labormarker ein: die mitochondriale Aktivität, den nitrosativen und oxidativen Stress, den Pyruvat-Laktat-Index, den ATP-Gehalt der Granulozyten sowie den Bioenergetischen Gesundheitsindex (BHI). Ergänzend untersuche ich das Mikrobiom, das Hormonsystem und das Stresssystem – denn alle drei beeinflussen die Mitochondrienfunktion maßgeblich.
Auf Basis der Befunde erstelle ich ein individuelles Therapiekonzept mit hochwertigen Vitalstoffkombinationen, gezielten Infusionen sowie ergänzenden Verfahren wie me2vie-Systemtherapie oder IHHT-Höhentraining. Häufig ist auch eine Schwermetallausleitung und eine vorherige Zahnsanierung sinnvoll, um Störfelder auszuschalten.
Die mitochondriale Medizin erfordert Geduld: Eine Schädigung entsteht über Jahre – die Verbesserung auch. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt mit klarer Diagnostik und einem konsequenten, individuellen Plan.
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Häufige Fragen zur Mitochondrialen Medizin
Typische Hinweise sind chronische Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf, verminderte körperliche und geistige Belastbarkeit, häufige Infekte, Brain Fog und das Gefühl, nie wirklich erholt zu sein. Labormarker sichern die Diagnose.
Burnout kann eine mitochondriale Komponente haben – aber nicht jede mitochondriale Erkrankung ist Burnout. Die gezielte Diagnostik hilft, beides voneinander abzugrenzen und gezielt zu behandeln.
Da 80 Prozent des Immunsystems im Darm liegen, schließt die mitochondriale Diagnostik bei uns immer auch eine Untersuchung des Mikrobioms ein. Ein geschädigtes Darmmilieu kann die Mitochondrienfunktion direkt beeinträchtigen.
Eine mitochondriale Erschöpfung entsteht über Jahre – die Verbesserung braucht ebenfalls Zeit und Konsequenz. Wir planen in der Regel mehrere Monate und passen die Therapie regelmäßig an die Kontrollwerte an.
Ja, durchaus. Besonders nach schweren Infektionen, in Folge von Long Covid oder bei starkem chronischem Stress können auch jüngere Menschen eine mitochondriale Funktionsstörung entwickeln.
Die klassische Innere Medizin behandelt Organe und deren Erkrankungen. Die mitochondriale Medizin fragt eine Ebene tiefer: Warum funktionieren die Zellen dieser Organe nicht mehr richtig – und was können wir daran ändern?

Allgemeinmedizin & Naturheilkunde
Ich frage nicht nur was, sondern warum
Als Ärztin für funktionelle und naturheilkundliche Medizin suche ich gezielt nach den tieferen Ursachen Ihrer Beschwerden. Denn nur wer die Wurzel kennt, kann wirksam behandeln.