Phytotherapie
Die Heilkraft der Pflanzen – gezielt und evidenzbasiert
Heilpflanzen sind die älteste Medizin der Menschheit – und zugleich erstaunlich gut erforscht. Viele Wirkstoffe, die heute in der Schulmedizin genutzt werden, wurden ursprünglich aus Pflanzen isoliert. In meiner Praxis nutze ich Phytotherapie nicht als Alternative zur modernen Medizin, sondern als sinnvolle Ergänzung – gezielt, qualitätsbewusst und auf Ihr Beschwerdebild abgestimmt.

Was ist Phytotherapie?
Phytotherapie ist die wissenschaftlich begründete Anwendung von Heilpflanzen und Pflanzenextrakten. Sie unterscheidet sich von der Homöopathie dadurch, dass messbare Wirkstoffmengen eingesetzt werden, deren pharmakologische Wirkung belegt ist.
Heilpflanzen können entzündungshemmend, antimikrobiell, beruhigend, schleimlösend, immunstimulierend oder hormonal ausgleichend wirken – je nach Pflanze und Zubereitung. In der Naturheilkunde kommt Phytotherapie bei einem breiten Spektrum von Beschwerden zum Einsatz: von Erkältungen und Verdauungsproblemen über chronische Entzündungen bis zu
Erschöpfungszuständen, Schlafstörungen und hormonellen Dysbalancen.
Ein wichtiger Vorteil pflanzlicher Wirkstoffe ist ihr synergistisches Wirkprofil: Viele Pflanzen enthalten eine Kombination aus Wirkstoffen, die gemeinsam wirken und oft sanfter auf den Körper einwirken als isolierte Einzelsubstanzen.
Wie läuft die Behandlung ab?
Nach einer gründlichen Anamnese wähle ich die für Sie passenden Pflanzenarzneimittel aus – in Form von Tinkturen, Extrakten, Kapseln oder Tees. Dabei achte ich sowohl auf die Qualität der Präparate als auch auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die Sie einnehmen.
Phytotherapie wird in meiner Praxis häufig in Kombination mit anderen naturheilkundlichen Verfahren eingesetzt – etwa mit Mikronährstoffen, Darmsanierung oder Entgiftung. So lässt sich ein synergistischer Effekt erzielen, der über die einzelne Pflanze hinausgeht.
Auch zur Unterstützung der Entgiftungsorgane, zur Begleitung bei Erschöpfungszuständen oder zur sanften Stärkung des Immunsystems setze ich regelmäßig pflanzliche Therapeutika ein.
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Häufige Fragen zur Phytotherapie
Ja – wenn sie korrekt eingesetzt werden. Auch Pflanzenwirkstoffe können Wechselwirkungen haben, zum Beispiel mit Blutverdünnern oder Hormonen. Bitte informieren Sie mich immer über alle Mittel, die Sie einnehmen.
Das variiert. Akute Beschwerden sprechen oft schnell an. Bei chronischen Erkrankungen plant man in der Regel mehrere Wochen bis Monate ein.
Viele pflanzliche Arzneimittel sind rezeptfrei erhältlich – aber eine ärztliche Empfehlung stellt sicher, dass Sie das richtige Präparat in der richtigen Dosierung und Qualität erhalten.
In manchen Fällen können sie schulmedizinische Medikamente unterstützen oder ergänzen. Eine vollständige Ablösung ist nicht immer möglich und sollte immer ärztlich begleitet werden.
Ja, zum Beispiel Adaptogene wie Ashwagandha, Rosenwurz oder Sibirischer Ginseng. Sie helfen dem Körper, besser mit Stress umzugehen, und werden in meiner Praxis häufig eingesetzt.
Nicht alle Heilpflanzen sind in der Schwangerschaft geeignet. Hier ist eine individuelle Beratung besonders wichtig – sprechen Sie mich unbedingt an.

Allgemeinmedizin & Naturheilkunde
Ich frage nicht nur was, sondern warum
Als Ärztin für funktionelle und naturheilkundliche Medizin suche ich gezielt nach den tieferen Ursachen Ihrer Beschwerden. Denn nur wer die Wurzel kennt, kann wirksam behandeln.